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August 2020

Akademie für Waldbaden und Gesundheit

DER SOMMER
IST DA!
Liebe Leserinnen und Leser, liebe Freunde
der Akademie für Waldbaden und Gesundheit,
es ist schon wieder August, das gute Wetter ist zurück. Endlich können wir die Tage in der Sonne verbringen und uns einfach wieder in die Natur setzen, mitten ins Grüne lauschen oder einfach plaudern mit Lieblingsmenschen bis in die warmen Abendstunden.
Leichtigkeit, die wir vermisst hatten in der langen Zeit des isoliert seins. Jedoch sollten wir in dieser Zeit auch weiterhin mit Vorsicht handeln.

Hier haben wir nun Neues aus der Akademie für Euch zusammengestellt und viel Interessantes zum Thema Sommer...
 
Viel Inspiration wünschen wir Euch von Herzen!
 
Jasmin und das ganze
Akademie-Team
→   Z U R  W A L D B A D E N - S E I T E
 
  A K A D M I E  I N T E R N  

NEU IM TEAM
Wir begrüßen unsere neue Auszubildende Dilan Bicar, die seit 01.08.2020 zur Verstärkung in unser Team aufgenommen wurde.
Sie absolviert die Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement über eine Maßnahme des Jobcenters in zwei Jahren.
Die Haupttätigkeiten der ehemaligen Journalistin und Mediengrafikerin sind die neue Gestaltung unserer Medienbereiche wie Social Media, Interne Bereiche für unsere Kursleiter, die Netzwerkseite und das Veranstaltungsmanagement auf Messen und Kongressen. 
Viel Spaß und Freude und einen tollen Start wünschen wir Dilan!
WIR GRATULIEREN!
Verabschieden durften wir uns am 12.07.2020 von Florian Jochim, der seine Prüfung in diesem Jahr gemeinsam mit Evelyn Wick mit Bravour zum/zur Kauffrau-/Mann für Büromanagement absolvierte.

Frau Wick bleibt uns erhalten. Sie ist als Teilzeitkraft für unsere Ausbildungs- und Seminarkoordination ins Akademie-Team übernommen worden, worüber wir uns sehr freuen.
Wir gratulieren beiden und wünschen ihnen für den weiteren beruflichen Weg alles erdenklich Gute!
 
 A C H T S A M K E I T  K O N K R E T 

"MEDITATION ZEIGT DIR, WER DU BIST...
... und wenn du weitermachst, kann sie dich transformieren zu dem, was du sein kannst"
Was auch immer deine Motivation zum Meditieren ist, ob du dir mehr Entspannung oder spirituelles Wachstum wünscht, dir deiner selbst bewusster werden willst, oder mehr über dich erfahren willst – Meditation ist eine Erfahrung, die jeder in seinem Leben gemacht haben sollte.

Probiere es doch mal aus! Investiere 5-10 min um den Sommer und dich zu spüren: 
  1. Finde eine bequeme Position. Wenn du draußen bist, schaue, dass du einen Platz im Schatten findest.
     
  2. Schließe die Augen und nimm 3 bis 6 Atemzüge durch die Nase ein- und den Mund ausatmend. Dein Körper soll sich bei jedem Ausatmen entspannen und erholen.
     
  3. Stell dir vor, du bist barfuß und legst deine Füße in den kühlen Sand oder die Erde. Konzentriere dich dabei auf deine Empfindungen.
     
  4. Lass Sorgen und Stress durch deinen Körper von oben bis nach unten, zu deinen Füßen gleiten, bis diese in die Erde fließen. Beobachte wie sich das anfühlt? Es gibt keinen falschen Weg oder eine bestimmte Zeit, dies zu tun. Tue dies so lange wie es für dich nötig ist und es sich gut anfühlt.
     
  5. Nun lege deine Aufmerksamkeit auf das Herzzentrum in der Mitte deiner Brust. Du kannst deine Hand sanft auf diesen Bereich legen und den Satz „Leichtigkeit des Seins“ laut oder lautlos aussprechen.
     
  6. Wenn du das Gefühl hast, dass die Meditation zum Ende gekommen ist, dann nehme einen letzten tiefen Atemzug durch die Nase und durch den Mund und öffne dann sanft deine Augen.
     
  7. Gehe jetzt mit mehr Leichtigkeit durch den Tag.
Schenke dir täglich eine Meditation und steigere so deine Erfahrung in diesem Sommer. Du wirst merken, dass du Freude, Lebendigkeit und Fülle anders in dieser Jahreszeit wahrnehmen wirst und dass du diese kostbaren Sommermonate mit Leichtigkeit und Freude genießen wirst.
 
 A U S Z E I T 
Es ist eine Philosophie, eine Einstellung, eine Kultur – Hygge. Ein kleines Wort, das Dänemark geprägt und 2017 sogar in den Duden aufgenommen wurde, zeitgleich als Waldbaden sich in Deutschland etablierte. In Dänemark steht es für Wohlbefinden, bei uns wird es mit Gemütlichkeit übersetzt. Vielmehr als ein Wort ist Hygge eine Lebenseinstellung. Wer sie in sein Leben lässt, bekommt ein Rezept für das persönliche Glück.
 
Immer wieder bin ich zunehmend mit Menschen in Kontakt, die sich vom Alltag gestresst fühlen und sich nach Auszeiten sehnen.
Hygge steht für genau das. Eine Atempause vom hektischen Leben da draußen. Ein Besinnen auf den Moment und das Schöne im Kleinen. Das Erleben von Glück.

Wer es dänisch hyggelig hat, macht sich seine Welt heimelig und sitzt – im Idealfall – mit dicken Socken an den Füßen und einem Glas Wein in der Hand mit einer Gruppe von Freunden bei Kerzenschein vor dem Kamin. Soweit die Idee.

Ich denke, in unserem Alltag ist Hygge das, was jeder Einzelne daraus macht. Wenn dich Wollsocken kratzen, liebst du vielleicht das Barfußgehen. Wer Kaminfeuer nicht mag, der ist vielleicht vom Klang der Lieblingsmusik entzückt. Und ob Klassik oder Heavy Metal der Inbegriff von Hygge ist – jeder darf es selbst entscheiden.

Das Wichtige ist nur, dass wir uns auf die Dinge besinnen, die uns ein gutes Gefühl geben. Die uns ein gemütliches Umfeld schaffen. Die uns das Leben einfach schöner machen. Ganz weit entfernt von höher, schneller, weiter, sondern ganz nah bei uns selbst.

Und hier wird es spannend: Denn nur weil wir zu Hause eine Kerze anzünden, fühlen wir uns nicht sofort glücklich und können den Moment genießen. Das Geheimnis liegt in der Wahrnehmung. Weißt Du, was dir guttut? Was deine kleinen Kraftquellen sind, die dich glücklich machen? Über welche alltägliche Kleinigkeit du dich zuletzt ganz bewusst gefreut hast?

Wenn du alle Fragen beantworten kannst, ist das großartig. Wenn nicht, keine Sorge, du bist in guter Gesellschaft. Denn die wenigsten Teilnehmer*innen bei unseren Ausbildungen oder Seminaren haben sofort Antworten parat. Zwischen Jobstress und Zeitnot im Privatleben verlieren wir sie einfach leicht aus den Augen.

Mit unseren Natur- und Achtsamkeitstrainings schaffen wir einen Rahmen, in dem jeder seine Antworten finden und die Wahrnehmung für die eigenen Glücksmomente schulen kann. Sich auf Kleines zu besinnen und bewusster zu leben, kann jeder lernen. Ohne Schulbank und trockene Theorie, sondern mit bunten Methoden, die Spaß machen und nachhaltig etwas bewegen. Das funktioniert, indem wir auf leichte und fröhliche Art herausfinden, welche Zutaten jeder Einzelne für sein persönliches Glücksrezept braucht.

Ganz praktisch geht es darum herauszufinden, was konkret im Kleinen für ein gutes Gefühl sorgt. Die Stunden am Arbeitsplatz können zum Beispiel mit frischen Blumen, dem Lieblingsstift oder einem schönen Notizbuch gleich viel hyggeliger werden.

Besonderes viel Hygge-Potenzial steckt in der Zeit zu Hause, im Alltag mit dem Partner oder der Familie. Denn das harmonische Zusammensein mit anderen Menschen stärkt die Seele. Wer hier ansetzt und mit dem Wunsch nach einem harmonischen Zuhause die Hygge-Philosophie für sich entdeckt, schafft die beste Basis für ein hyggeliges Leben. Von kleiner Deko, die das Herz erfrischt über gemeinsames Kochen und Essen, das gesellig ist und Spaß macht, bis zur bewussten Kommunikation sind die Spielräume unglaublich groß.
Sind die individuellen Zutaten gefunden, stellen wir sie so zusammen, dass sie sich nachhaltig in den Alltag integrieren lassen. Fertig ist das Glücksrezept.

Wer sein Leben hyggeliger machen möchte, kann das natürlich auch allein. Mit Offenheit, Einsatz und dem Wunsch nach Veränderung sind die besten Voraussetzungen erfüllt.
Für diejenigen, die sich auf dem Weg begleiten lassen möchten, gibt es unsere verschiedenen Seminare und Reisen.
Macht Eure eigene „Hygge-Week“ oder bucht mit anderen Teilnehmern eine Tour, auf der jeder für sich die Philosophie entdecken kann.

Für Familien gibt es im Sommer 2021 mit „Familie neu Erleben“ ein eigenes Ferienangebot am Ijsselmeer in Holland.
→   Z U M  F E R I E N A N G E B O T
Für Paare, Familien oder Singles, die sich einfach eine Pause vom Alltag wünschen, gibt es unsere Retreats
→   Z U  D E N  R E T R E A T S
oder individuell unsere liebevoll eingerichteten Hygge-Unterkünfte, die alle eingebettet in wunderschöne Naturlandschaften sind. So können alle in den Ferienunterkünften die Hygge-Welt mit besonderen Accessoires nur für sich alleine erleben. 
→   Z U  D E N  U N T E R K Ü N F T E N
Mein Fazit:
Die Zutat meines eigenen Hygge-Rezeptes – „Die Tatsache, dass ich mit meiner Arbeit nicht nur mich, sondern auch andere glücklich machen kann.“ Das ist für mich nicht nur ein kleines, sondern sogar ein sehr großes Glück!
 



 A C H T S A M K E I T  K O N K R E T 
ERLEBEN ODER ERINNERN – 
glücklich sein IM Leben oder ÜBER das Leben 
                   
Es macht einen großen Unterschied, ob wir IN unserem Leben glücklich sind oder ÜBER unser Leben glücklich sind.

Die beiden Selbst definieren zwei sehr verschiedene Arten von Glück.
Gewöhnlich fördert unsere Umgebung das erinnernde Selbst. Die Frage „Wo warst Du im Urlaub?“ wartet oft auf ungewöhnliche Antworten, bis hin zu Heldengeschichten.
Es kann auch ganz klein und einfach sein mit mehr Glücksmomenten im Alltag:


> Tue Dinge, die du liebst
> Verbringe Zeit mit Menschen, die dir wirklich wichtig sind
> Sei dankbar
> Reduziere Stress
> Gehe viel nach draußen
> Lerne, Nein zu sagen
> Arbeite an deinen Träumen und Visionen
> Schreibe Glücksmomente auf
 
"Das Glück ist ein Schmetterling. Jag ihm nach und er entwischt dir. Setz dich hin und er lässt sich auf deiner Schulter nieder."
"Was soll ich tun, um das Glück zu erlangen?"
Du könntest versuchen, dich ganz ruhig hinzusetzen – falls du es wagst!"

Buddhistisches Sprichwort
Untersuchungen zeigen, dass die beiden unterschiedlichen Begriffe des Glücks - also glücklich sein im Leben und glücklich sein über das Leben - nur sehr wenig miteinander zusammenhängen. Man kann nur etwa so vom einen Glück auf das andere schließen, wie auf die Größe einer Person, wenn man weiß, dass deren Vater etwa 1,80 m groß ist.
 
Aus psychologischer Sicht dauert ein Augenblick, ein Moment etwa 3 Sekunden. In einem normal langen Leben sind das etwa 600 Millionen Augenblicke oder 600.000 Augenblicke in einem Monat. Wie viele bleiben davon in Erinnerung? Fast keine. Und dennoch ist genau das unser Leben. Augenblick für Augenblick. Die Frage, ob wir IN unserem Leben glücklich sind, entscheidet sich nur in den erlebten Augenblicken.
 
Wie nützlich wäre es, wenn wir da auch anwesend, präsent sind? Wenn wir mitbekommen, was im Augenblick gerade los ist? Was wir wahrnehmen? Was wir Er-leben? Wie es uns geht? - Nichts anderes ist Zen und Achtsamkeit.
 


EINE ZAZEN ATEMÜBUNG
             


Im Zentrum der Zen-Übungen steht das sogenannte Zazen, das Verstärken einer sitzenden Meditation bezeichnet. Diese kann täglich ausgeführt werden, um deinen Geist zu beruhigen und deine Gedanken zu Schweigen zu bringen, aber auch deinen Körper zu entspannen und gleichzeitig zu kräftigen, um im Hier und Jetzt zu sein. In aufrecht sitzender Position hast du nichts anderes zu tun, als dich in aller Stille und mit absoluter Achtsamkeit auf dich selbst zu konzentrieren. So kannst du dich etwa auf deinen Atem fokussieren oder deinen Herzschlag beobachten.

Wie lange du Zazen ausübst, hängt von dir und deinen individuellen Fortschritten ab. Empfohlen werden etwa 20 bis 40 Minuten täglich; für den Anfang kannst du es aber auch mit kürzeren Sitzungen mit erst einmal 5 Minuten versuchen.
 

             

Das und vieles mehr vermitteln wir in den Natur- und Achtsamkeitsausbildungen mit dem Kassenkonzept der Krankenkassen nach Paragraph 20.
Jetzt auch an der Ostsee, Kloster Esthal und der Burg Stauf in 2021. 
→  Z U  D E N  A U S B I L D U N G E N
  W A L D B A D E N  B I L D U N G  

ERLEBNISBERICHT ZUR AUSBILDUNG "NATUR- UND ACHTSAMKEITSTRAINER"
im Wandelhaus Wolfach/Schwarzwald vom 10. bis 12. Juli 2020
von Maria Anna Schröder
Im Zuge der 6. Niedersächsischen Landesgartenschau in Bad Iburg vom 18.04.-14.10.18 kam das Waldbaden ins Osnabrücker Land und den Teutoburger Wald.
Jetzt ist es in dieser Urlaubsregion und den anderen drei Bädern (Bad Iburg, Bad Laer und Bad Essen) zu einem festen Bestandteil des gesundheitstouristischen Angebotes geworden.
Es gibt hier derzeit 4 praktizierende Kursleiterinnen, die alle bei der Deutschen Akademie für Waldbaden und Gesundheit ausgebildet worden sind.
Ich freue mich sehr, dass ich dazu gehöre und nun u.a. als zertifizierte Kursleiterin Waldbaden - Achtsamkeit im Wald am Baumwipfelpfad in Bad Iburg tätig bin.

Durch den Kontakt zu Anja Hehmann (Digitale Medien und Gesundheit TOL) und einen intensiven Austausch mit der Tourismusgesellschaft mbh Osnabrücker Land wurde uns diese neue Ausbildung der Akademie zum Natur- und Achtsamkeitstrainer ermöglicht.

Meine Begeisterung über diese Ausbildung möchte ich gerne an Euch weitergeben!

Nach wirklich langer Fahrt kamen wir im Wandelhaus an. Dieser magische Ort hat uns sofort in seinen Bann gezogen. Von Beginn an fühlten wir uns bei der Kursleitung, dem idyllischen Fleckchen Erde und den anderen Kursteilnehmerinnen gut aufgehoben. 

Wir – aus dem Osnabrücker Raum - gehörten zu denen, die schon einen Tag vor Kursbeginn angereist waren. Da das Wandelhaus außerhalb des Ortes liegt, hatten wir am Abend des Ankunftstages das Vergnügen, mit Bea von Borcke im romantischen Stadtkern von Wolfach im bekannten Restaurant „Zum Hecht“ vorzüglich zu speisen. Diesen Abend möchte ich nicht missen, denn er diente dem ersten Kennenlernen der Gruppe.

Am Freitagmorgen ging es dann – nach einem super leckeren Frühstück, dass von André Lorino zubereitet wurde, an die Arbeit. André Lorino ist der Dreh- und Angelpunkt im „Wandelhaus“, Naturcoach, ACT-Therapeut, Psychologischer Berater, Wildnis-Trainer, Kräuterkundiger sowie ein wunderbarer Koch.

Die gemäß § 20 SGB V zertifizierte Ausbildung mit Wochenkurskonzept zum Natur- und Achtsamkeitstrainer eröffnet mir nun weitere Tätigkeitsfelder.
An drei Tagen haben wir die Grundlagen der Achtsamkeit auf Körper, Gefühle/ Empfindungen, Geist und Geistesobjekte in verschiedenen Übungen kennengelernt und praktiziert. Alle Übungen waren perfekt aufeinander abgestimmt, so dass die Zeit wie im Flug vergangen ist. Der Unterricht fand hauptsächlich in der wunderbaren Umgebung statt. 

Jasmin hat uns am Samstagmorgen in das Indian Balance Konzept (Christian de May) eingeführt. „Den Körper bewegen, während die Seele ausruht!" Indian Balance vereint das indianische Wissen vom Fließen der Körperenergie mit unserer modernen westlichen Bewegungslehre. Es geht um ein Zusammenspiel zwischen fließender Bewegung, bewusster Atmung, gesundheitsfördernder Haltung und Tiefenentspannung. 

Mit Bea haben wir abends schwimmende Laternen aufs Wasser gesetzt, um unsere Gewohnheiten und Altlasten, die wir nicht mehr mit nach Hause nehmen wollten, auf die Reise zu schicken. Des Weiteren analysierten wir, was „Erwartungen“ mit uns machen. Wir haben in der vielfältigen Natur unseren Blickwinkel – wieder – geweitet, um nur einige Bausteine zu nennen.
Ich bin mit dem Wissen nach Hause gefahren, dass der Elemente-Zirkel der Achtsamkeit aus 5 Zutaten besteht: konzentrieren, benennen, beobachten, nicht bewerten und nicht reagieren. Ich habe den Natur-Raum zwischen dem Reiz und der Reaktion kennengelernt. In diesem Raum liegt die Macht zur Wahl der Reaktion – das ist meine persönliche Freiheit!

Laut dem Zen Meister Han Shan ist die Achtsamkeit die höchste Form des Selbstmanagements. Leider haben die Menschen sich heute überwiegend dem Funktionsmodus untergeordnet, was der Auslöser für viele Krankheiten sein kann. Durch Achtsamkeit erlangen wir ein erfüllteres Leben. Unsere geistigen Funktionen werden angeregt. Wir erlangen mehr körperliches Wohlbefinden, unsere Selbstwahrnehmung und Lebenskompetenzen werden gefördert. Dadurch erlangen wir mehr Lebenszufriedenheit. 

Es erfüllt mich mit Dankbarkeit, dass ich an dieser Ausbildung teilnehmen durfte. Es bereitet mir Freude, dieses fundierte Wissen an meine Kursteilnehmer weiterzugeben, auch um somit etwas mehr Freude in die Welt zu bringen. 

"Machen wir uns auf den Weg –
Ausgerüstet mit der Achtsamkeit, die uns hilft,
jede Stufe der Treppe nach oben sicher zu meistern.
Die Zeit dafür ist jetzt."
(Han Shan Zen Meister)
 
Ein Erlebnisbericht von Maria Anna Schröder – Kursleiterin Waldbaden am Baumwipfelpfad Bad Iburg
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Termine zur Ausbildung Natur- und Achtsamkeitstrainer findet Ihr auf unserer Website.
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DAS SEMINARPROGRAMM 2. HALBJAHR 2020/2021 ist online!
Buche jetzt deine Teilnahme an einem oder mehreren unserer umfangreichen Ausbildungs- und Seminarangebote!
Bei uns bekommst du das Fachwissen, das jeder Kursleiter für seine berufliche und persönliche Weiterentwicklung braucht.

Mehr als 35 Seminare, Ausbildungen, Fortbildungen und davon über 15 neue Themen werden angeboten wie z. B. Trainerkompetenz, Vertrieb & Verkauf, Marketing, Waldwissen und Recht.
Gerne steht IRIS LANG telefonisch für Fragen und Beratung sowie mögliche Fördermöglichkeiten zur Verfügung!
Telefon +49 (0) 6341 70 800 -60
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  N A T U R  E R L E B E N  K O N K R ET  

PFLANZEN-MEMORY

Wald und Natur dienen schon seit jeher als Apotheke und Nahrungsquelle. Schon junge Kinder der indigenen Völker waren fähig, dutzende von Pflanzen voneinander zu unterscheiden und deren Heilwirkung zu nutzen.
Geht doch mal auf die Suche und erkundet eure Umgebung!

Legt Pflanzenbilder aus verschiedenen Pflanzenteile auf ein Tuch und deckt es mit einem anderen Tuch ab.

Wenn alle versammelt sind, deckt es für ca. 30 Sekunden auf und prägt euch alles ein, auch die Anordnungen wie Größe, Form, Farbe und Lage zueinander.

Dann werden die Pflanzen wieder verdeckt. Tauscht euch aus, wer was gesehen hat.

Dann gehen alle los und sammeln diese Pflanzen und legen diese genau in der Reihenfolge nieder.
Deckt anschließend das Tuch auf und schaut, ob die Kopie der Gruppe funktioniert hat.

Es folgt eine gemeinsame Gesprächsrunde, wie jede*r es für sich empfunden hat:
Welche Eigenschaften haben uns beim Erkennen geholfen, welche Sinne haben wir genutzt?
Hast du auch gerochen und gefühlt um die Pflanze wiederzuerkennen?
Gab es etwas was nicht wiedergefunden werden konnte?


Dann schaut mehrere Pflanzen genauer an und bestimmt diese mit Hilfe von Bestimmungsbüchern.


VIEL SPASS!
 
 K U L I N A R I S C H E S 
UNKRAUT-WILDKRÄUTERSALZ MIT BRENNESSELN
Brennnesseln musst du nicht lange suchen. Man findet sie fast das ganze Jahr an allen Ecken.

Zusammen mit Bärlauch und wildem Schnittlauch kannst du aus Brennnesseln ein wohlschmeckendes und gesundes Würzsalz kreieren.
Begib dich doch gleich auf einen kleinen Spaziergang durch die Natur vor deiner Tür – wahrscheinlich hast du schnell zwei Handvoll geeigneter Wildkräuter gesammelt, um sogleich dein erstes “Unkrautsalz” daraus herzustellen!
 
Dann ist noch das richtige Salz zum Verteilen neben Kräutern und Pflanzenteilen wichtig. Konventionelle Speisesalze sind hier nicht empfehlenswert, denn sie enthalten in der Regel gesundheitlich bedenkliche Rieselhilfen.

Was zu bevorzugen ist, ist Meersalz, rohes Steinsalz oder zum Beispiel Himalaya-Salz.

Die frischen Zutaten wie Kräuter, Blüten, Schalen und Wurzeln trocknen, mahlen und anschließend mit Salz vermischen.
Zur Trocknung von Kräutern reicht es meist aus, sie locker gebündelt an einen warmen und trockenen Ort zu hängen, bis sie sich zwischen den Fingern zerreiben lassen.


Guten Appetit!
 
 W A L D B A D E N  B I L D U N G  

RESTPLÄTZE in unseren Veranstaltungen und Seminaren:
→   J E T Z T  R E S T P L A T Z  S I C H E R N
Wir wünschen Euch einen tollen August und freuen uns schon auf den "September Letter"...
 
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© 2020 Akademie für Waldbaden und Gesundheit

www.waldbaden-akademie.com

Bornergasse 15 . 76829 Landau
Telefon Büro:  +49 (0) 6341 70 800 -60

info@waldbaden-akademie.com

Juli 2020

Akademie für Waldbaden und Gesundheit



SOMMER MIT
ALLEN SINNEN
Liebe Leserinnen und Leser, liebe Freunde
der Akademie für Waldbaden und Gesundheit,
wir hoffen, du geniest trotz allem diesen Sommer und den hoffentlich wohlverdienten Urlaub – egal, ob zu Hause oder andernorts.

Die Akademie möchte sich bei dir für die erste Hälfte des Jahres für die vielen positiven Rückmeldungen bedanken. Es erreichten uns viele  Anregungen und Gespräche zu unserem Newsletter, zu den Ausbildungen und dem Akademie-Programm.

Wir freuen uns schon jetzt, denn bald beginnt eine weitere interessante zweite Jahreshälfte mit vielen Neuheiten die es heißt, gemeinsam in Angriff zu nehmen, um zusammen diese anspruchsvolle und einzigartige Zeit zu meistern. 
Im heutigen Newsletter gibt es vieles zum Thema Sommer, Sonne, Waldauszeit....
Viel Spaß beim Ausprobieren und Umsetzten!


Euer Akademie-Team
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 A C H T S A M K E I T  K O N K R E T 

SCHALTE DEN AUTOPILOTEN AUS
UND MACH MAL PAUSE

von Jasmin Schlimm-Thierjung
Die letzten Wochen lehrten uns, dass es uns oft überhaupt nicht bewusst ist, auf die eigene innere Freiheit zu verzichten und nur automatisiert, ganz unbewusst ständig zu handeln. 
 
Viele Reaktionen in Gesprächen, gerade auch wenn es um Waldbaden und Natur geht, oder die Reaktionen auf Handlungen anderer, vor allem im Alltag, führen wir im Autopilot-Modus aus. Ohne dass wir uns darüber im Klaren sind, was wir da gerade tun und ob wir das so oder anders überhaupt tun wollen.

Wir legen damit unserem eigenen Reaktionsverhalten Fesseln an, die uns darin beschränken, etwas
aus freiem Herzen zu tun.

Wie steigen wir aus diesem Modus nur aus?
Wie oft agierst du aus Mustern heraus, automatisiert, ohne diese zu hinterfragen, ob diese Muster auf diese konkrete Situation oder überhaupt noch in dein Leben passen?

Da lohnt ein genauer Blick, sich einmal selbst zu hinterfragen. Das alleine ist bereits ein Teil von Achtsamkeit, denn es bedingt ein erstes Beobachten seiner selbst, vielleicht sogar schon ein Anhalten der gewohnten Reaktion.

Dann wird es interessant. Dann können wir diese Freiheitsräume, die entstehen, bemerken und mit bewussten Handlungen füllen.
 
DIE HAND-SINNES-ÜBUNG ZUM ABSCHALTEN UND UMDENKEN
 
Du befindest dich in einer Wartesituation und magst die Zeit nutzen und dich in Achtsamkeit üben.
 
Gehe in Gedanken die 5 Finger der Reihe nach durch und halte jeweils kurz inne. 
 
Nimm bewusst wahr:
 
1. Hören

Was höre ich genau jetzt? Welche Geräusche, Klänge und Töne in unmittelbarer Nähe, welche in der Ferne? Sind es viele Geräusche oder eher wenige? Welches ist das lauteste, das präsenteste, welches das leiseste?
 
2. Sehen
Was sehe ich, wenn ich nach unten/oben, seitlich, geradeaus blicke? Was ist neu, was ist mir noch nie aufgefallen? In Verbindung mit dem Gehörsinn: Was genau macht dieses Geräusch, wo kommt es her? Welche Farbe überwiegt in meinem Blickfeld? Was bewegt sich?
 
3. Spülen / Fühlen
Was spüre ich wo in/an meinem Körper? Wie nehme ich die Umgebungstemperatur wahr? Wie ist mein Atem? Wie/was fühle ich gerade (hier werden auch die Gefühle einbezogen)?
 
4. Schmecken
Was schmecke ich jetzt, im Mund? Habe ich einen eher süßen, salzigen, bitteren, sauren Geschmack im Mund? 
 
1. Riechen
Rieche ich genau jetzt etwas, wenn ja, was genau? Woher kommt der Duft? 
 
Danach gehst Du bewusst zur Handinnenfläche:
Wo war ich gerade mit meinen Gedanken? Bei einem vergangenen Erlebnis, bei einem Ereignis in der Zukunft, ganz woanders? Oder vielleicht doch bei der aktuellen Tätigkeit?
 
Dann zum Handrücken:
Der Handrücken soll dich in diesem Moment nur daran erinnern, dass alles, was du wahrnimmst, ohne das eine Bewertung durch den Autopiloten erfolgen soll.
 
Leitsatz: Wahrnehmen, annehmen, wertfrei akzeptieren!
 
"O komm mit mir aus dem Gewühl der Menge, 
Aus Rauch und Qualm und tobendem Gedränge, 
Zum stillen Wald, 
Dort wo die Wipfel sanfte Grüße tauschen, 
Und aus der Zweige sanft bewegtem Rauschen 
Ein Liedchen schallt.
 
"
Heinrich Seidel
  B U C H T I P P  

MEIN RATGEBER ZUM THEMA WALDBADEN
von Michaela Dalchow
Ziemlich verblüfft und erst einmal verwirrt war Michaela, als die Anfrage des Wiley Verlags kam, ob Sie Interesse daran hätte für sie ein Buch zum Thema Waldbaden zu schreiben.
Klar, Michaela kann auf einige Praxis zurückgreifen und hatte schon viele Menschen durch den Wald geführt und sah es sogar als ihre Berufung an, aber ein Buch darüber schreiben, ist ja nochmal eine andere Geschichte.

Nicht einmal 10 Monate später am 1. Juli, ist nun das Buch im Handel.
Dieser Ratgeber beschreibt das Waldbaden in seinem Facettenreichtum, enthält Tipps und viele Übungen. Das Schöne an dieser Ratgeber-Serie ‚für Dummies‘ ist, dass man das Buch nicht in Gänze lesen muss, sondern man pickt sich die Kapitel raus, die einen interessieren – übersichtlich und praktisch.
 
Und wer das Waldbaden mit Michaela live erleben mag kommt mit zum Wald-Wellness ins Kloster Esthal oder begegnet ihr bei einer unserer Ausbildungen als Dozentin.

Willkommen im Team!!!
→   Z U M  B U C H
 
  A U S Z E I T  

WELLNESS IM WALD – RUHE, INSIRATION UND ENTSPANNUNG FINDEN
Für alle, die einfach mal entschleunigen wollen
Genieße eine feine, kleine Auszeit im schönen Esthal im Pfälzer Wald.
Das Kloster St. Maria, unsere Herberge, wird liebevoll von den dortigen Schwestern geführt und liegt in einer bezaubernden Landschaft.
Ein Fleckchen Erde, das dich zur Ruhe kommen lässt und dich zum Kreativsein einlädt.

Waldbaden in all seinen Facetten bietet den Rahmen für dein gestalterisches Wirken und du wirst erstaunt sein, was alles in dir steckt.
Du wirst nicht nur Kraft und Energie tanken, sondern dich durch die Verbindung mit der Natur bereichern lassen.
Mit einem kleinen Schatz an eigenen Kreationen wirst du nach Hause fahren und so deine Auszeit nachhaltig gestalten. 
Termine: 7. - 9. August und 11. – 13. September 2020
Zeiten: Fr. 14:00 Uhr – So. 13:00 Uhr
Ort: Kloster St. Maria, Esthal, Pfalz
Kosten: 399 € inkl. VP im EZ
Leitung: Michaela Dalchow
→   I N F O S  U N D  A N M E L D U N G
Ein Vorgeschmack © by Michaela Dalchow:
FORMEN FÜHLEN
Jeder Mensch hat bestimmte Vorlieben was Farben und Formen anbelangt. Dabei spielen eigene Erfahrungen aber auch der persönliche Geschmack eine wichtige Rolle. Der Mensch geht in Resonanz mit den Formen und hat dadurch ein besonderes Empfinden.

Die Natur ist voller bemerkenswerter Strukturen und Formen, jedoch sehen wir häufig über sie hinweg und nehmen sie als selbstverständlich hin.
Dabei können Sie uns Ruhe, Dynamik und vieles mehr schenken.

Überlege dir, welche Formen, Konturen du besonders gern magst. Gefällt dir das?


ÜBUNG:
Quadratisch, praktisch Gut oder sind es eher die organischen Formen?

Sobald du dir darüber im Klaren bist, gehe los in den Wald und halte Ausschau nach Naturmaterialien wie Blättern, Zapfen, Gräsern, Moos, Rinden und weiteren Dingen, die deiner ausgewählten Form entsprechen.

Nun kannst Du dich diesem Naturmaterial auf unterschiedliche Weise nähern:
Du kannst es Malen, Zeichnen, Beschreiben, über es Dichten oder mit auf dem Boden liegenden Materialien nachempfinden.

Mach es dir bequem und beginne, in die Form und damit in das Naturmaterial einzutauchen.
Schließe immer wieder zwischendurch die Augen und stelle dir dein Objekt vor oder erspüre es mit den Fingern.

Was erkennst du alles dabei, wie berührt es dich und wie tief kannst du dich einlassen?

Abschließend kannst du nach dieser Form im eigenen SELBST suchen:
Körperteile, Organe oder Gefühle.


Diese Übung kann bis zu einer Stunde dauern.




  W A L D B A D E N  B I L D U N G 
AUFBAUMODUL WALDBADEN EXTREM –
ENTSCHLEUNIGUNG PUR!
An diesem Wochenende schalten wir mal ab und bewegen uns ohne Uhr und Handy im Wald und werden durch viele Übungen aus Achtsamkeit und Wahrnehmung unmittelbarer Bestandteil der Natur.
 
Wir möchten spüren, wie tief der Mensch mit dem Wald verbunden ist und wie auch beim modernen Menschen diese Muster noch wie vor vielen tausend Jahren automatisch zu arbeiten beginnen.

Der Wald zwischen Tag und Nacht - zwischen Schutzraum und Gefahr. Normalerweise verlässt der Mensch den Wald nach Einbruch der Dunkelheit und zieht sich in sein Zuhause zurück. Wir bleiben  zum Übernachten im Wald in Hängematten. (es kann jederzeit in die anliegende Waldschule mit Bett und fließend Wasser gewechselt werden, wenn es unangenehm werden sollte).
 
Den Wald im 6 Stunden-Rhythmus zu allen Tages- und Nachtzeiten erleben, sowie in der Hängematte in das nächtliche Waldfeeling eintauchen steht auf dem Plan.

Sicherheit und Waldverpflegung erlernen wir genauso, wie das morgendliche Qi Gong zum Begrüßung des neuen Tages. Fauna und Flora in der Nacht erleben und die Unterschiede zum Tag kennen lernen. Das Spiel von Schatten und Licht wie die Japaner es zu sagen pflegen, mit anderen Augen erfahren.

Auch die Sagen und Geschichten aus dem Wald, sowie Gedichte und Zitate gehören zu dem "etwas anderen" Waldbaden mit vielen kreativen Einheiten und Bautechniken für Mitbringsel aus dem Wald.

Neue Shinrin-Yoku Übungen kennenlernen, sowie Atemübungen für zum Einbauen in Kurseinheiten.
Abends am Lagerfeuer alles Revue passieren lassen, bei Leckereien und Kreativ-Angeboten aus und mit dem Wald.
Viele neue und nützliche Übungen für den Trainerkoffer aus dem Bereich des Waldes.

Wer noch dabeisein möchte, es gibt noch ein paar Restlätze.
 

Termin: 28.8.20 Pritzwalk
Leitung: Cornelia Wriedt (Schriftstellerin und Qi Gong Lehrerin), Peter Jochem Edrich (Natur- und Erlebnisguide) und Jasmin Schlimm-Thierjung
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  K Ö R P E R  E R L E B E N  

Sanfte Bewegungen für den Alltag:
DER SONNENGRUß AUS DEM YOGA
In allen Yoga-Stilen ist dieser Gruß wichtig und bringt uns Energie-Kraft und Ausdauer.
Der Sonnengruß wird oft 6 Mal hintereinander praktiziert und eignet sich hervorragend – nicht nur am Morgen – sich zu bewegen.

Besonders schön im Wald oder auf der Wiese beim Waldbad oder Natur-Training als bewegte sanfte Einheit zu kombinieren.

Für alle die den Sonnengruß noch nicht kennen, ihn ausprobieren und mit Teilnehmern anwenden möchten:
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 K U L I N A R I S C H E S 
LECKERES AUS DER SOMMERKÜCHE:
EISTEE MIT ZIMT UND INGWER
Zutaten für 1 Liter:

4 Teebeutel (Schwarztee)
1 l kochendes Wasser
60 ml Ahornsirup (oder Honig oder Agavendicksaft)
Saft einer Zitrone
2 große Zitronen in Scheiben plus eine zum Garnieren
10 frische Minzzweige (auch zum Garnieren)
10 dünne Scheiben frischer Ingwer


Zubereitung:

1. Wasser zum Kochen bringen und in einen Krug geben. Die Teebeutel in das Wasser geben und mindestens 10 Minuten ziehen lassen.
2. Während der Tee durchzieht, die Zitronen und den Ingwer in Scheiben schneiden. Die Teebeutel aus dem Wasser nehmen und gut ausdrücken. Der Tee soll schließlich schön stark sein.
 
3. 60 ml Ahornsirup und Zitronensaft in den Tee geben.
 
4. 4 bis 5 Zweige frische Minze, fünf Zitronenschreiben und eine Handvoll fein geschnittener Ingwerscheiben in den Krug geben. Den Krug 2 Stunden in den Kühlschrank stellen.
 
5. Ein Glas mit einigen Zitronenscheiben, frischen Minzzweigen, 2 Ingwerscheiben und Eiswürfeln füllen. Den gekühlten Tee darüber geben und einfach nur genießen!
 
 A K A D E M I E  I N T E R N 
NEU IM BACK OFFICE: CHRISTINE SCHUBART
Christine Schubart unterstützt unser Team seit dem 01.07.2020.

Sie ist zuständig für das Rechnungswesen sowie Buchhaltung und die Überwachung des Zahlungsverkehrs.
Ebenfalls unterliegen ihr interne Abwicklungs- und QM-Prozesse.

Sie übernimmt die Stelle von Simone Trapp die aus privaten Gründen zum 30.06.20 ausgeschieden ist.
Frau Schubart ist Montag, Mittwoch und Freitag von 8.30 bis 16.30 Uhr erreichbar und steht gerne zu allen Fragen rund um die Buchhaltung zur Verfügung.

Privat reist sie gerne mit dem Wohnmobil und ist viel in der Natur unterwegs was hervorragend zu unseren Akademie Inhalten passt.

Wir wünschen ihr einen guten Start und heißen sie herzlich in unserem Team willkommen!
→  W I R  H E L F E N  B E I  F R A G E N
 N A T U R  K U L T U R 

HANAKOTOBA
Die japanische
Geheimsprache der Blumen 
„Der Weg der Blumen“ von Jasmin Schlimm-Thierjung
 
Bekannt ist, dass Blumen eine bestimmte Bedeutunge haben – Rosen werden am Valentinstag verschenkt, Gänseblümchen sind ein Zeichen für Unschuld und am Weihnachtsfest gibt es festliche rote geschmückte Weihnachtssterne. Selten bekannt ist, dass die Japaner vor langer Zeit diese Symbolik auf eine besonders neue Art entwickelten, indem sie es als die Kunst der Hanakotoba, die geheimen Blumensprache tauften. Was hat es jedoch mit dieser Kunst auf sich? 
 
Liebe braucht keine großen Worte – es reichen Gesten oder versteckte Zeichen der Anerkennung. Die Japaner sind Meister der verschlüsselten Kommunikation, die besonders eindrucksvoll in der alten Kunst der Hanakotoba zum Ausdruck kommt.
 
Farbe, Größe und Aussehen haben unterschiedliche Bedeutungen, sodass die Nachrichten eines Blumenstraußes viele Botschaften inne hat. Mit einem Strauß Gardenien (geheime Liebe), Pflaumenblüten (Eleganz und Treue) oder gelben Kamelien (Sehnsucht) kann beim Überreichen Wichtiges gesagt werden, ohne es auszusprechen. Bei einem solchem Strauß hofft man auf weißen Mohn (Freude) oder rote Rosen (Liebe) – allerdings kann die Antwort auch eine Tulpe (einseitige Liebe) oder einer orangefarbenen Lilie (Hass) sein.
 
Der Ursprung der Hanakotoba liegt im Buddhismus, nämlich den kleinsten Dingen Aufmerksamkeit zu schenken.
Die Zerbrechlichkeit und Vergänglichkeit der Blumen zeigt, dass die Bedeutung eines Straußes nur von kurzer Dauer sein kann umso mehr sollte dies geschätzt werden. Zusammen mit der Tradition des Ikebana – die Kunst des Blumenarrangierens – werden überbrachte Blumen mit ihrer Bedeutung betont und gefeiert. Schönheit und Bedeutung in kleinen, versteckten Dingen zu finden ist ein Grundsatz, der auch in der heutigen Zeit noch wichtig ist.
 
Häufig verwendete Blumen und ihre Bedeutung zum Selbst-ausprobieren und überbringen:
 
KIRSCHBLÜTEN
Kirschblüten sind die Blumen, die meist mit Japan assoziiert werden – sie sind die Boten des Frühlings. Die zerbrechlichen Blüten und ihre zarte Erscheinung gelten als Symbol der Reinheit, Sanftheit und Vergänglichkeit. Sie sind Bestandteil von japanischer Kunst und modernen Mangas.
 
WEISSER LOTUS
Die Lotusblüte ist die heiligste aller Blumen und ist ein Symbol für Reinheit, da sie weiß und wunderschön aus schlammigem Boden emporwächst. Sie wird häufig mit Buddha in Verbindung gebracht und steht für Wahrheit, Perfektion und spirituelle Achtsamkeit.
 
CHRYSANTHEMEN
Chrysanthemen stehen als Symbol für den Kaiser und das japanische Kaiserhaus und gelten als die edelsten aller Blumen. Wähle die Farbe mit Bedacht aus – gelbe Chrysanthemen stehen für die Mitglieder des Königshauses, Rot steht für die Liebe und Weiß bedeutet Reinheit und Trauer diese findet man häufig bei Beerdigungen.
 
KAMELIE
Kamelien, die auch Tsubaki genannt werden, sind seit der Edo-Zeit in Japan sehr beliebt. Sie hat vielerlei Bedeutungen. Frische rote Kamelien stehen für die Liebe. Wenn sie bereits welken und die Blüten abfallen, können sie als "edles Lebensende" interpretiert werden. Weiße Kamelien stehen für das Warten, während gelbe Kamelien Sehnsucht symbolisieren.
 
VEILCHEN
Mit ihren auffallenden Farben stehen Veilchen für Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit und Hingabe. In einem Blumenstrauß stehen Veilchen dafür, dass die übermittelte Nachricht wahr ist und von Herzen kommt.
 
Auch Wald und Naturutensilien stehen bei uns für etwas Besonderes geben uns Kraft und halt. Lass Du selbst Deine eigene Sprache sprechen und mach Dir Deine Natur-Symbolik selbst.
 
Weitere Ideen und Erkenntnisse erhältst Du bei uns in der Ausbildung zum Natur-Resilienztrainer. 
→  Z U R  A U S B I L D U N G
 


 N A T U R  E R L E B E N  K O N K R E T 
EIN FLOSS BAUEN UND BLUMEN AUF DIE REISE SCHICKEN
 

Die Idee:
Für alles, wofür wir dankbar sind, eine Blume (oder einen anderen gesammelten Natur-Gegenstand) auf einem kleinen Floß auf die Reise zu schicken.

Ein kleines Floß zu bauen ist etwas sehr Schönes, geht ganz leicht und an fast jedem Ort und muss auch nicht immer auf dem Wasser los gesendet werden.
Am Wegrand ist es ebenfalls sehr interessant es abzulegen.
 
 W A L D B A D E N  B I L D U N G  

RESTPLÄTZE in unseren Veranstaltungen und Seminaren:
→   J E T Z T  R E S T P L A T Z  S I C H E R N
Wir wünschen euch, dass der Sommer das
 Waldbaden-Fieber in euch trägt ...
 
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© 2020 Akademie für Waldbaden und Gesundheit

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Juni 2020

Akademie für Waldbaden und Gesundheit




SOMMER SONNEN WENDE
Liebe Leserinnen und Leser, liebe Freunde
der Akademie für Waldbaden und Gesundheit,
es sind weiterhin aufregende Zeiten mit viel Neuem und wöchentlichen Veränderungen.
Die letzten Wochen waren sicher nicht immer einfach – auch für uns nicht.
Aber wir sind, seit wir unter Berücksichtigung der Hygienevorschriften und behördlichen Auflagen wieder unterrichten dürfen, überzeugt, dass es gerade jetzt die Begegnung mit inspirierenden Menschen und das Eintauchen in die Magie der Natur braucht.

Deshalb sind wir momentan dabei, mit viel Liebe neue, spannende Workshops und Waldbaden-Reisen innerhalb Deutschlands zu planen. Wir sind auch weiterhin persönlich für euch da und unterstützen euch so gut es uns möglich ist darin, euren und unserern Traum, die Menschen wieder mit der Natur zu verbinden, leben zu können. 


Das größte Glück beginnt manchmal direkt vor der Haustür, wir müssen nur offen dafür sein…

Weiterhin viel Spaß in der Natur und Freude beim Lesen des Juni-Newsletters wünschen wir Euch von Herzen,

Euer Akademie-Team
→   Z U R  W A L D B A D E N - S E I T E
Im Wald


"Es schaudert der Wald vor Lust,
die Sterne nun versanken
und wandeln durch die Brust
als himmlische Gedanken.
"
Joseph von Eichendorff
 A K A D E M I E  I N T E R N 
QUALITÄTSSIEGEL DES GÜTEVERBUNDES
AUS- UND WEITERBILDUNG
Wir haben die Zeit genutzt und unser Qualitätsmanagementverfahren prüfen lassen. Wir wenden erfolgreich das QM-System an und unsere Akademie und alle Verbundsunternehmen wurden in den Bereichen „Bildung- und Bildungsangebot“, „Personal und Professionalisierung“, „Teilnehmer und Teilnehmerschutz“, als auch für die „Organisation und Verantwortung“ sowie „Entwicklung“ erfolgreich auditiert.
Ein weiterer Meilenstein, der für unsere Inhalte und Herzenssache sprechen und für uns ein weiteres Alleinstellungsmerkmal darstellt.
Hiermit verbunden ging uns nun auch die Akreditierung des Landes als Bildungseinrichtung zu, worüber wir uns sehr gefreut haben.

Mit diesem Siegel sind nun auch alle Bundesländer möglich, die bisher bei uns noch nicht in der Bildungsförderung und Bildungsfreistellung gelistet waren, außer Bayern und vereinzelt Hamburg. 
 
 A K A D E M I E  I N T E R N 
WIR SIND ALS ANBIETER BEI DER 
"ZENTRALEN PRÜFSTELLE FÜR PRÄVENTION" ANERKANNT!
Langersehnt kommen nun die Informationen über die Vorgehensweise hierzu:

In unseren Ausbildungen zum Kursleiter „Waldbaden – Achtsamkeit im Wald“, „Natur-Achtsamkeitstrainer“ und „Natur-Resilienztrainer“ gibt es Konzepte mit Einweisung in das Kursprogramm, die bei der Zentralstelle der Krankenkassen durch uns hinterlegt und genehmigt sind.
Alle Kursleiter, die seit 2017 bis zum 01.06.2020 die Ausbildung bei Annette, Jasmin oder Bea als „Waldbadenkursleiter Erwachsene“ und „Natur-Resilienz-Trainer“ gemacht haben und zu dem Kreis der Psychologen, Pädagogen mit Diplom, Magister, Bachelor oder Master Abschluss, Gesundheits-/Sozialwissenschaftler und Ärzte gehören, erhalten von uns alle erforderlichen Informationen und Zugänge im internen Bereich ab Dienstag den 16.06.2020 zu den Konzepten. 

Wir bieten hierzu Telefontermine an, um alle Fragen rund um die Einweisung in dieses Konzept zu besprechen. Danach erhalten alle, bei denen es erforderlich, ist den Zusatz zum bereits vorhandenen Zertifikat.

Alle anderen, die nicht in diesen Kreis gehören, erhalten ebenfalls im internen Bereich die Informationen und haben somit trotzdem die Möglichkeit, im Bonusprogramm der einzelnen örtlichen Krankenkassen und als externe Trainer für die Kassen zu arbeiten.

Hierzu sprecht bitte Frau Lang mit der Telefonnummer 06341-7080056 an.

Es tut uns leid, dass es hier länger als erwartet gedauert hat, euch zu informieren. Es gibt hier jedoch immer wieder neue Bestimmungen, die auch in den internen Abläufen angepasst und umgesetzt werden dürfen.

Auch bitten wir um Verständnis, wenn nicht gleich alles so funktioniert wie erwartet. Ihr könnt jedoch sicher sein, dass wir auch hier unser Bestes geben.

Wir arbeiten derzeit auch noch an weiteren Konzepten mit den Krankenkassen, um in weiteren Handlungsfeldern Kurse platzieren zu können, mit anderen Vorrausetzungen. Außerdem führen wir hierzu im ersten Schritt in den nächsten Wochen Gespräche mit den Zentralen Kassen wie AOK, BKK und Barmer.
Näheres teilen wir dann zu gegebener Zeit mit.
→  W I R  H E L F E N  B E I  F R A G E N